Engagement-Fonds
Engagement-Fonds

Michael Otto Foundation for Sustainability -
Engagement Fonds 2026

Antragstellung ab 07. Januar 2026

Förderung lokaler Initiativen zur Stärkung der freiheitlichen Demokratie

Mit dem MOF4S Engagement Fonds unterstützen wir gezielt kleine Organisationen und Initiativen, die sich auf lokaler Ebene für eine starke, freiheitliche Demokratie einsetzen. 

Das Ziel des Engagement Fonds ist es, jene zu unterstützen, die die Probleme und Herausforderungen in ihren Stadtteilen oder Gemeinden kennen, vor Ort etwas bewegen und so mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Im Fokus stehen Aktivitäten zur Förderung der Medien- und Diskurskompetenz im demokratischen Kontext und die Schaffung von Dialogräumen zu polarisierenden Themen sowie die Förderung einer konstruktiven Debattenkultur (jeweils außerschulische Formate).

Wir begrüßen die Einbindung von ehrenamtlichem Engagement im Zuge der Projektumsetzung.

Auf den Fonds können sich gemeinnützige Organisationen mit passenden Projekten in Hamburg und dem Hamburger Umland bedarfsorientiert auf Fördersummen zwischen 500 und 8.000 Euro bewerben.

Auf einen Blick:

  • Bewerbungsphase: 07. Januar - 12. Februar* 2026
  • Es werden nur Anträge in dem Auswahlprozess berücksichtigt, die alle Förderkriterien erfüllen und für die die entsprechenden vollständigen Dokumente eingereicht wurden (das Template des Finanzierungsplans sowie das Antragsformular veröffentlichen wir auf dieser Seite am 07.01.26). 
  • Das Antragsformular ist ausschließlich über den Link auf dieser Seite (ab 07.01.26) auszufüllen und einzureichen. Die benötigten Nachweise (Freistellungsbescheid und Finanzierungsplan-Template) sowie Ihr Logo sind parallel zur Antragstellung per Mail an Nachweise-EF@mof4s.org zu schicken (bitte mit der Organisation und dem Projektnamen in der E-Mail-Betreffzeile).
  • Bitte lesen Sie vor der Antragsstellung aufmerksam die "Wichtigen Informationen" auf dieser Seite (Aufklappmenü unten) sowie die FAQs.
  • Bitte beachten Sie die Ausschlusskriterien.
  • Nach einer ersten Prüfung der Anträge und Vorauswahl durch die Michael Otto Foundation for Sustainability (MOF4S) entscheidet eine Jury über die Vergabe der Mittel.
  • Jury-Sitzung: April 2026
  • Versand der Zu- und Absagen: Mai 2026
  • Auszahlung der Fördersummen: zeitnah (Mai/Anfang Juni 2026)

*Einreichungen sind voraussichtlich bis spätestens einschließlich 12. Februar 2026 möglich. Wir behalten uns vor, die Annahme von Förderanträgen vorzeitig zu schließen, falls die Anzahl der Bewerbungen unsere Kapazitäten überschreitet. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig zu bewerben.

Bitte folgende Schritte vollständig ausführen – nur dann kann Ihr Antrag für den Auswahlprozess berücksichtigt werden:

1. Füllen Sie das oben verlinkte Antragsformular aus und senden es per Klick am Ende des Formulars ab.

2. Mailen Sie das ausgefüllte Finanzierungstemplate (Download oben) zusammen mit Ihrem aktuellen Freistellungsbescheid an Nachweise-EF@mof4s.org

Nur nach Eingang dieser E-Mail samt vollständiger Anhänge UND dem ausgefüllten Antragsformular kann Ihr Antrag für die Auswahlrunde berücksichtigt werden.

Digitale Sprechstunde:

Noch Fragen? Bitte schauen Sie in die FAQs. Für alles Weitere melden Sie sich gern per E-Mail zu einer unserer digitalen Sprechstunden an. 

Diese finden wie folgt statt:
am 22. Januar von 13.30-14.30 Uhr (Anmeldefrist: 18. Januar)
am 5. Februar von 10.30-11.30 Uhr (Anmeldefrist 1. Februar)

Um den Einladungslink (MS Teams) zu erhalten, senden Sie uns bitte eine E-Mail inkl. des Sprechstunden-Termins, Ihres Namens, Institution und Ihrer Fragen an engagement-fonds@mof4s.org.

Wichtige Informationen

Mit dem Engagement Fonds möchten wir Projekte in Hamburg sowie dem Hamburger Umland unterstützen, die der Stärkung der freiheitlichen Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts dienen. Dabei verfolgen wir zwei Schwerpunkte:

  1. Stärkung der Medien- und Diskurskompetenz im demokratischen Kontext (außerschulische Formate)
  2. Schaffung von Dialogräumen zu polarisierenden Themen und die Förderung einer konstruktiven Debattenkultur (außerschulische Formate)

Alle eingereichten Projekte müssen sich auf mindestens einen dieser beiden thematischen Schwerpunkte beziehen.

Eine Förderung können Projekte erhalten, die

  • durch zielgerichtete Ansätze überzeugen, wie Menschen mit unterschiedlichen politischen Einstellungen erreicht werden können.
  • ein neutrales Umfeld schaffen, in dem die Zielgruppen konstruktiv auf Augenhöhe diskutieren können.
  • gegenseitiges Verständnis und Toleranz zum Ziel haben.
  • sich an junge Menschen (ab 14 Jahren) und Erwachsene mit unterschiedlichen politischen Meinungen und Erfahrungen sowie verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen richten (Zielgruppe).

Weitere Förderkriterien

  • Die Einbindung von ehrenamtlichem Engagement ist erwünscht.
  • Die Arbeit der antragstellenden Organisation muss den Zielen und Wertvorstellungen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entsprechen und weltanschaulich und politisch offen sein.

Beispiele für mögliche Projekte

  • Veranstaltungsreihen, Workshops, Gesprächsformate
  • Lern- und Weiterbildungsangebote
  • Aktivitäten in Präsenz und im digitalen Raum

Es werden nur Anträge berücksichtigt, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation oder Initiative (Spendenempfänger muss eine gemeinnützige Organisation nach deutschem Recht sein. Voraussetzung für die Förderung ist die anerkannte Gemeinnützigkeit i.S.d. 52ff. Abgabenordnung. Der Spendenempfänger darf keine Privatperson sein).
  • Es geht um ein Projekt mit einem klaren Bezug zur Förderung der freiheitlichen Demokratie sowie mindestens einem unserer beiden festgelegten Themenschwerpunkte (siehe oben).
  • Der Durchführungsort des Projekts ist Hamburg oder das Hamburger Umland.
  • Das Projekt hat ein klar definiertes Ziel, welche Wirkung es für die (vorab festgelegte) Zielgruppe haben soll.
  • Das Projekt wird bis März 2027 umgesetzt. Projekte werden nicht rückwirkend gefördert (Projektstart: frühstens 15.05.2026; Projektende: vor 31.03.2027).

Die beantragten Mittel sind ausschließlich projektbezogen und nicht zur allgemeinen Vereinsunterstützung vorgesehen. 

Förderbare Projektkosten:

  • Externe/ projektspezifische Honorarkosten
  • Ehrenamtspauschalen/ Übungsleiterpauschalen
  • Projektmaterialien
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mietkosten
  • Verpflegung
  • Fahrtkosten/ Transportkosten
  • Sonstige Sachkosten

Die Michael Otto Foundation for Sustainability behält sich vor, entsprechende Mittelnachweise bei den geförderten Projekten / Initiativen abzufordern.

Was wir im Rahmen der Ausschreibung nicht unterstützen: 

  • Sponsoring und kommerzielle (nicht gemeinnützige) Projekte und Veranstaltungen 
  • Einzelpersonen / Privatpersonen
  • Organisationen mit Sitz im Ausland
  • Reine Baumaßnahmen
  • Reine Anschaffung von Fahrkarten und anderen Reisebeihilfen
  • Jubiläen, Festveranstaltungen oder sonstige Projekte, die reinen Event- bzw. Festivalcharakter haben
  • Religiöse Gemeinschaften (Zulässig sind dagegen Spenden an eigenständige karitative/mildtätige Organisationen und Hilfswerke kirchlichen Ursprungs oder kirchlicher Träger, soweit diese kirchensteuerberechtigt sind.)
  • Organisationen, die bzw. deren Mitglieder nicht nach Recht und Gesetz handeln
  • Organisationen, die bzw. deren Mitglieder extremistische, diskriminierende oder verfassungsfeindliche Ideologien vertreten oder verbreiten und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden
  • Parteien oder parteipolitische Veranstaltungen
  • Projekte, die sich für oder gegen die Wahl einer konkreten Partei positionieren

Zeitlicher Ablauf

  • Bewerbungsphase: 07.  Januar - 12.  Februar* 2026 
  • Jury-Sitzung: April 2026
  • Versand der Zu- und Absagen: Mai 2026
  • Die Auszahlung der Fördersumme erfolgt zeitnah nach der Bekanntgabe. 

*Einreichungen sind bis spätestens 12. Februar 2026 möglich. Die Michael Otto Foundation for Sustainability behält sich vor, die Annahme von Förderanträgen vorzeitig zu schließen, falls die Anzahl der Bewerbungen ihre Kapazitäten überschreitet. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig zu bewerben.


Entscheidungsprozess

  1. Vorauswahl durch die Michael Otto Foundation for Sustainability: Alle eingereichten Anträge durchlaufen bis April eine inhaltliche Prüfung durch das Team der Stiftung. 
  2. Jury-Sitzung: Im April entscheidet eine Jury aus Expert:innen aus der Hamburger Zivilgesellschaft über die Vergabe der Mittel des Fonds.

Allgemeine Rückfragen richten Sie gerne an engagement-fonds@mof4s.org

Bitte berücksichtigen Sie:

  • Bitte reichen Sie Anträge ausschließlich über das auf dieser Website eingebundene Antragsformular ein. Freistellungsbescheide und ausgefülltes Finanzierungstemplate sind parallel an Nachweise-EF@mof4s.org zu mailen.
  • Wichtig: Eine individuelle Einschätzung der jeweiligen Projekte kann im Vorfeld nicht erfolgen. 
  • Bitte sehen Sie von Rückfragen zum Auswahlprozess ab. Zu- und Absagen werden Anfang Mai 2026 versandt.
  • Wir bitten um Verständnis, dass unvollständige Förderanträge und allgemeine Spendenanfragen nicht bearbeitet und berücksichtigt werden können. 

Der:Die Antragsteller:in ist sich bewusst und ist damit einverstanden, dem:der Empfänger:in des Antrags und/oder den Beauftragten die für die Erfolgskontrolle, Dokumentation und Evaluation des Förderprogramms benötigten Daten unter Beachtung aller datenschutzrechtlich relevanten Rechtsvorschriften bei Bedarf bereitzustellen sowie an Befragungen, Interviews und sonstigen Datenerhebungen teilzunehmen und die ansonsten erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Zudem erklärt sich der:die Antragsteller:in damit einverstanden, dass die Stiftung im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit über ihre eigenen Kommunikationskanäle (wie z.B. Website, Social Media, Newsletter) über die Organisation und das Projekt des:der Antragsteller:in kommuniziert.

Der Antrag inklusive aller Daten wird über Microsoft Forms eingereicht und zwischengespeichert, die zusätzlich benötigten Dokumente werden per Email an Nachweise-EF@mof4s.org geschickt. Sofern der:die Antragsteller:in damit nicht einverstanden sein sollte, ist eine Teilnahme an der Ausschreibung des Engagement Fonds nicht möglich. 

Darüber hinaus gelten die Datenschutzbestimmungen auf der Website der Michael Otto Foundation for Sustainability.

Engagement Fonds 2025
Engagement Fonds 2025
Zinnschmelze
Zinnschmelze

Hummustopia – Lecker streiten

Organisation: Zinnschmelze – Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit e.V.

Spontane Gespräche im öffentlichen Raum in verschiedenen Hamburger Stadtteilen 

“Hummustopia” findet im öffentlichen Raum statt und schafft einen geschützten Ort für spontane gesellschaftliche Debatten zu herausfordernden Themen. Passant:innen werden eingeladen mitzumachen und mit einer unbekannten Person über ein kontroverses Thema zu sprechen, welches per Los gezogen wird. Das Ziel ist, einen Aspekt im Gespräch zu finden, auf den sich beide einigen können. Es geht bei dem Format vor allem darum, einander zuzuhören, die Perspektiven der Gesprächspartner:innen wahrzunehmen und bei den Aspekten, die strittig sind, herauszufinden, was geteilt wird. 
Hummustopia wird vor Ort von einer diversitätssensiblen Moderation und mit professioneller Konfliktberatung begleitet.​ Die spontane Einladung zum Gespräch ist zugleich auch eine Einladung zum gemeinsamen Essen: An den Tischen werden Hummus und Snacks gereicht, was für eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre sorgt. Eine Veranstaltung dauert ca. drei Stunden, Kommen und Gehen ist immer möglich.
Es haben insgesamt drei Veranstaltungen im Sommer/Herbst 2025 stattgefunden.​

Mehr Infos: Hummustopia


IKDF
IKDF

WeDo – Deine Stimme, dein Raun, unser Dialog

Organisation: Interkulturelle Denkfabrik e.V.

Moderierte Dialogveranstaltungen zu Themen wie Chancengerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Engagement, u.a. in den Hamburger Statteilen Altona, Mitte und Wilhelmsburg

Das Projekt hat das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Teilhabe in Hamburg zu fördern: Es bringt Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Ansichten in einen offenen Dialog – insbesondere solche, die in der Regel nicht miteinander ins Gespräch kommen. Im Zentrum stehen Migrantenselbstorganisationen (MSOs), engagierte Bürger:innen, Jugendliche ab 16 Jahren sowie Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Ziel ist es, demokratische Werte durch direkte Begegnung und respektvollen Austausch erfahrbar zu machen. WeDo schafft Räume, in denen Perspektiven geteilt, gesellschaftliche Herausforderungen benannt und gemeinsame Lösungsansätze entwickelt werden können.

Im Projektjahr 2025 wurden vier moderierte Dialogveranstaltungen umgesetzt, die jeweils thematisch ausgerichtet sind (z. B. Chancengerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Engagement). Zum Einsatz kamen interaktive Methoden wie World Café, Fishbowl-Diskussionen und Storytelling, ergänzt durch Impulse von Expert:innen. Die Abschlussveranstaltung brachte Ergebnisse und Beteiligte zusammen und sollte die nachhaltige Vernetzung stärken.


Laif
Laif

Perspektive Z – Junge Themen und Blickwinkel in Hamburg

Organisation: Laif Foundation gGmbH

Fotostorys mit Ausstellung und Diskussion im öffentlichen Raum in der Innenstadt, Hamburg

Zur Hamburger Woche der Pressefreiheit im November 2025 eröffnete die Laif Foundation die „BildBotschaft Hamburg“ – einen öffentlichen Raum für Begegnung und Diskurs durch Fotografie unweit des Hauptbahnhofs. „Perspektive Z“ bot Jugendlichen hier den Rahmen, um eigene Themen zu entwickeln, Fotostorys zu diesen Themen zu produzieren und durch diese Bilder an einem stark frequentierten Ort in der Hamburger Fußgängerzone mit einer breiten Öffentlichkeit in moderierten Diskussionen ins Gespräch zu kommen. ​
In mindestens fünf eintägigen Workshops im Herbst 2025 entwickelten und fotografierten Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren Themen zwischen persönlichem Interesse und gesellschaftlicher Relevanz (beispielsweise Obdachlosigkeit, Stadtentwicklung, Klima oder Migration), die dann im November und Dezember 2025 zu Ausstellungsstücken wurden.

Mehr Infos: BildBotschaft

ByteFM
ByteFM

Teenage Kicks – Der Polittalk

Organisation: Radiokultur und Medienkompetenz e.V. / ByteFM

Radiosendung für und mit Jugendliche(n) zu aktuellen Themen rund um Politik & Demokratie

„Teenage Kicks“ ist ein bereits bestehendes Sendeformat, in dem Jugendliche eigene Radiosendungen mit einem Schwerpunkt auf Interviews gestalten. Dabei entwickeln sie journalistische und medienkritische Kompetenzen.
Mit „Der Polittalk“ wurde im Rahmen von „Teenage Kicks“ eine neue Reihe von vier Radiosendungen entwickelt und produziert, in der Jugendliche die Möglichkeit hatten, sich zu aktuellen Themen aus Politik und Demokratie zu äußern, zu diskutieren und ihre Sicht auf gesellschaftliche Prozesse „hörbar“ zu machen. In vorbereitenden Workshops im Oktober und November 2025 identifizierten die Jugendlichen Themen, recherchierten diese und bereiteten die Inhalte auf.  Die Sendungen entstehen im Dezember 2025 und Januar 2026.

Mehr Infos: Teenage Kicks

apropolis
apropolis

Demokratie erleben

Organisation: apropolis e.V.

Projekttage in der Schule für sechs 9. Klassen am Gymnasium, Hamburg Bramfeld

Das Format „Demokratie erleben“ für Schulen hatte zum Ziel, wertebasiertes Argumentieren zu erlernen. Da Demokratie auch eine Vielfalt von Meinungen und Positionen bedeutet, ist der respektvolle Umgang damit nicht immer einfach, aber notwendig, damit alle gehört werden und sich als verantwortungsvolles Mitglied unserer Gesellschaft fühlen. Das bedeutet vor allem, zuzuhören und zu recherchieren, sich positionieren zu dürfen – aber auch zu müssen –, um Verantwortung zu übernehmen. Es geht darum Argumente zu formulieren und Kompromisse schließen zu können. Durch interaktive, spielerische und erfahrungsorientierte Methoden erarbeiteten sich die Schüler:innen die Werte für ein respektvolles Miteinander, indem in Gruppenübungen der Begriff "Respekt" geklärt wurde, Gesprächsregeln entwickelt wurden sowie Trigger-Punkte der einzelnen Schüler:innen analysiert, bewertet und entkräftet wurden. Übungen zur Entscheidungsfindung machten anschaulich, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können.
Während der Projekttage wurde jede 9. Klasse je von einem/r Trainer:in begleitet. Die Projekttage fanden innerhalb einer Woche Mitte September 2025 statt.


Mehr Infos: apropolis

Über den Tellerrand
Über den Tellerrand

Eure Meinung – unsere Zukunft

Organisation: Über den Tellerrand e.V.

Workshop zur politischen Haltung im Ehrenamt und in der Vereinsarbeit, Hamburg

Der Verein „Über den Tellerrand e.V.“ fördert den persönlichen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung für ein Kennenlernen auf Augenhöhe. Über niedrigschwellige und kostenlose Begegnungsformate mit partizipatorischem Ansatz (z.B. gemeinsam Kochen) werden Vorurteile ab- und Freundschaften aufgebaut. Die Angebote in Hamburg werden von einem heterogenen Team aus circa. 45 Ehrenamtlichen organisiert – Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Fluchterfahrung.​
Mitarbeitende und Ehrenamtliche werden im Rahmen der Projektarbeit zunehmend mit politischen Fragen und Ansichten konfrontiert. Innerhalb des ehrenamtlichen Teams bestand Bedarf, einen Workshop zum Thema politische Positionierung des Vereins und Umgang mit politischen Themen in der Projektarbeit durchzuführen.​ Dieser Workshop wurde im Oktober 2025 für circa 25 Teilnehmende mit der Förderung durch den MOF4S Engagement Fonds umgesetzt.

Mehr Infos: Über den Tellerrand

Grundeinkommen
Grundeinkommen

Hamburger:innen im Gespräch – Wie steht Hamburg zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Organisationen: Hamburger Netzwerk Grundeinkommen und Mehr Demokratie e.V. Landesverband Hamburg

Partizipatives Dialogformat zu einem aktuellen Thema (Volksentscheid am 12.10.2025)

In Hamburg fand am 12.10.2025 der Volksentscheid „Bedingungsloses Grundeinkommen“ statt. Um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit diesem Thema auseinandersetzen, wurde eine Veranstaltung mit einem partizipativen Dialogformat im September 2025 umgesetzt. Im ersten Teil wurde das bewährte „Sprechen & Zuhören“-Format von Mehr Demokratie e.V. durchgeführt. Im zweiten Teil folgte eine interaktive Fishbowl-Diskussion im Townhall-Format mit zwei Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen, die Impulse gaben und die Diskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ innerhalb des Publikums anregten. 

Mehr Infos: Hamburg testet das Grundeinkommen

AWO
AWO

Klönschnack zu Demokratie und Frauenrechten

Organisation: AWO Landesverband Hamburg e.V.

Generationsübergreifender Nachbarschaftstreff in Hummelsbüttel und Poppenbüttel

In Hummelsbüttel und Poppenbüttel wohnen Menschen unterschiedlicher Herkunft aus verschiedenen Milieus und Begegnungen laufen nicht immer ohne Vorurteile ab. Engagierte Nachbar:innen fördern einen gewaltfreien nachbarschaftlichen Austausch zu den Themen Demokratie und Frauenrechten mit einer Einladung zu Kaffee und Kuchen. Ziel war es, im Sommer 2025 möglichst einmal die Woche für 2-4 Stunden (bis zu 30 mal) mit einer mobilen Sitzgruppe an öffentlichen Plätzen im Stadtteil und im Park zum demokratischen Austausch „Klönschnack“ einzuladen. Bei schlechtem Wetter fand das regelmäßige Gesprächsangebot in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten (z.B. Stadtteilbüro, Haus der Jugend) statt. ​

Mehr Infos: AWO Hamburg

Niendorf
Niendorf

Toleranz Mittenmang

Organisation: Wir für Niendorf e.V.

Angebote im Stadtteilzentrum Niendorf für Jugendliche, Geflüchtete, Bewohner:innen und Ehrenamtliche

Das Projekt „Toleranz Mittenmang“ fand im Stadtteiltreffpunkt im Hamburger Bezirk Niendorf von Juli bis Dezember 2025 statt und war ein bunter Mix aus Formaten: Durch Workshops und Diskussionen (u.a. zu Politik, Schule, Rassismus) sowie Kinoabende und ein wöchentliches Jugendangebot im Café Mittenmang, wurde der Dialog zwischen Schüler:innen, Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Stadtteilbewohner:innen in Hamburg-Niendorf gefördert, um demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.​

Mehr Infos:  Wir für Niendorf

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