
Mit dem MOF4S Engagement Fonds unterstützen wir gezielt kleine Organisationen und Initiativen, die sich auf lokaler Ebene für eine starke, freiheitliche Demokratie einsetzen.
Das Ziel des Engagement Fonds ist es, jene zu unterstützen, die die Probleme und Herausforderungen in ihren Stadtteilen oder Gemeinden kennen, vor Ort etwas bewegen und so mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Im Fokus stehen Aktivitäten zur Förderung der Medien- und Diskurskompetenz im demokratischen Kontext und die Schaffung von Dialogräumen zu polarisierenden Themen sowie die Förderung einer konstruktiven Debattenkultur (jeweils außerschulische Formate).
Wir begrüßen die Einbindung von ehrenamtlichem Engagement im Zuge der Projektumsetzung.
Auf den Fonds können sich gemeinnützige Organisationen mit passenden Projekten in Hamburg und dem Hamburger Umland bedarfsorientiert auf Fördersummen zwischen 500 und 8.000 Euro bewerben.
*Einreichungen sind voraussichtlich bis spätestens einschließlich 12. Februar 2026 möglich. Wir behalten uns vor, die Annahme von Förderanträgen vorzeitig zu schließen, falls die Anzahl der Bewerbungen unsere Kapazitäten überschreitet. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig zu bewerben.
Bitte folgende Schritte vollständig ausführen – nur dann kann Ihr Antrag für den Auswahlprozess berücksichtigt werden:
1. Füllen Sie das oben verlinkte Antragsformular aus und senden es per Klick am Ende des Formulars ab.
2. Mailen Sie das ausgefüllte Finanzierungstemplate (Download oben) zusammen mit Ihrem aktuellen Freistellungsbescheid an Nachweise-EF@mof4s.org.
Nur nach Eingang dieser E-Mail samt vollständiger Anhänge UND dem ausgefüllten Antragsformular kann Ihr Antrag für die Auswahlrunde berücksichtigt werden.
Noch Fragen? Bitte schauen Sie in die FAQs. Für alles Weitere melden Sie sich gern per E-Mail zu einer unserer digitalen Sprechstunden an.
Diese finden wie folgt statt:
am 22. Januar von 13.30-14.30 Uhr (Anmeldefrist: 18. Januar)
am 5. Februar von 10.30-11.30 Uhr (Anmeldefrist 1. Februar)
Um den Einladungslink (MS Teams) zu erhalten, senden Sie uns bitte eine E-Mail inkl. des Sprechstunden-Termins, Ihres Namens, Institution und Ihrer Fragen an engagement-fonds@mof4s.org.
Mit dem Engagement Fonds möchten wir Projekte in Hamburg sowie dem Hamburger Umland unterstützen, die der Stärkung der freiheitlichen Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts dienen. Dabei verfolgen wir zwei Schwerpunkte:
Alle eingereichten Projekte müssen sich auf mindestens einen dieser beiden thematischen Schwerpunkte beziehen.
Eine Förderung können Projekte erhalten, die
Weitere Förderkriterien
Beispiele für mögliche Projekte
Es werden nur Anträge berücksichtigt, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Die beantragten Mittel sind ausschließlich projektbezogen und nicht zur allgemeinen Vereinsunterstützung vorgesehen.
Förderbare Projektkosten:
Die Michael Otto Foundation for Sustainability behält sich vor, entsprechende Mittelnachweise bei den geförderten Projekten / Initiativen abzufordern.
*Einreichungen sind bis spätestens 12. Februar 2026 möglich. Die Michael Otto Foundation for Sustainability behält sich vor, die Annahme von Förderanträgen vorzeitig zu schließen, falls die Anzahl der Bewerbungen ihre Kapazitäten überschreitet. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig zu bewerben.
Allgemeine Rückfragen richten Sie gerne an engagement-fonds@mof4s.org .
Bitte berücksichtigen Sie:
Der:Die Antragsteller:in ist sich bewusst und ist damit einverstanden, dem:der Empfänger:in des Antrags und/oder den Beauftragten die für die Erfolgskontrolle, Dokumentation und Evaluation des Förderprogramms benötigten Daten unter Beachtung aller datenschutzrechtlich relevanten Rechtsvorschriften bei Bedarf bereitzustellen sowie an Befragungen, Interviews und sonstigen Datenerhebungen teilzunehmen und die ansonsten erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Zudem erklärt sich der:die Antragsteller:in damit einverstanden, dass die Stiftung im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit über ihre eigenen Kommunikationskanäle (wie z.B. Website, Social Media, Newsletter) über die Organisation und das Projekt des:der Antragsteller:in kommuniziert.
Der Antrag inklusive aller Daten wird über Microsoft Forms eingereicht und zwischengespeichert, die zusätzlich benötigten Dokumente werden per Email an Nachweise-EF@mof4s.org geschickt. Sofern der:die Antragsteller:in damit nicht einverstanden sein sollte, ist eine Teilnahme an der Ausschreibung des Engagement Fonds nicht möglich.
Darüber hinaus gelten die Datenschutzbestimmungen auf der Website der Michael Otto Foundation for Sustainability.


Organisation: Zinnschmelze – Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit e.V.
Spontane Gespräche im öffentlichen Raum in verschiedenen Hamburger Stadtteilen
“Hummustopia” findet im öffentlichen Raum statt und schafft einen geschützten Ort für spontane gesellschaftliche Debatten zu herausfordernden Themen. Passant:innen werden eingeladen mitzumachen und mit einer unbekannten Person über ein kontroverses Thema zu sprechen, welches per Los gezogen wird. Das Ziel ist, einen Aspekt im Gespräch zu finden, auf den sich beide einigen können. Es geht bei dem Format vor allem darum, einander zuzuhören, die Perspektiven der Gesprächspartner:innen wahrzunehmen und bei den Aspekten, die strittig sind, herauszufinden, was geteilt wird.
Hummustopia wird vor Ort von einer diversitätssensiblen Moderation und mit professioneller Konfliktberatung begleitet. Die spontane Einladung zum Gespräch ist zugleich auch eine Einladung zum gemeinsamen Essen: An den Tischen werden Hummus und Snacks gereicht, was für eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre sorgt. Eine Veranstaltung dauert ca. drei Stunden, Kommen und Gehen ist immer möglich.
Es haben insgesamt drei Veranstaltungen im Sommer/Herbst 2025 stattgefunden.
Mehr Infos: Hummustopia

Organisation: Interkulturelle Denkfabrik e.V.
Moderierte Dialogveranstaltungen zu Themen wie Chancengerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Engagement, u.a. in den Hamburger Statteilen Altona, Mitte und Wilhelmsburg
Das Projekt hat das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Teilhabe in Hamburg zu fördern: Es bringt Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Ansichten in einen offenen Dialog – insbesondere solche, die in der Regel nicht miteinander ins Gespräch kommen. Im Zentrum stehen Migrantenselbstorganisationen (MSOs), engagierte Bürger:innen, Jugendliche ab 16 Jahren sowie Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Ziel ist es, demokratische Werte durch direkte Begegnung und respektvollen Austausch erfahrbar zu machen. WeDo schafft Räume, in denen Perspektiven geteilt, gesellschaftliche Herausforderungen benannt und gemeinsame Lösungsansätze entwickelt werden können.
Im Projektjahr 2025 wurden vier moderierte Dialogveranstaltungen umgesetzt, die jeweils thematisch ausgerichtet sind (z. B. Chancengerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Engagement). Zum Einsatz kamen interaktive Methoden wie World Café, Fishbowl-Diskussionen und Storytelling, ergänzt durch Impulse von Expert:innen. Die Abschlussveranstaltung brachte Ergebnisse und Beteiligte zusammen und sollte die nachhaltige Vernetzung stärken.

Organisation: Laif Foundation gGmbH
Fotostorys mit Ausstellung und Diskussion im öffentlichen Raum in der Innenstadt, Hamburg
Zur Hamburger Woche der Pressefreiheit im November 2025 eröffnete die Laif Foundation die „BildBotschaft Hamburg“ – einen öffentlichen Raum für Begegnung und Diskurs durch Fotografie unweit des Hauptbahnhofs. „Perspektive Z“ bot Jugendlichen hier den Rahmen, um eigene Themen zu entwickeln, Fotostorys zu diesen Themen zu produzieren und durch diese Bilder an einem stark frequentierten Ort in der Hamburger Fußgängerzone mit einer breiten Öffentlichkeit in moderierten Diskussionen ins Gespräch zu kommen.
In mindestens fünf eintägigen Workshops im Herbst 2025 entwickelten und fotografierten Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren Themen zwischen persönlichem Interesse und gesellschaftlicher Relevanz (beispielsweise Obdachlosigkeit, Stadtentwicklung, Klima oder Migration), die dann im November und Dezember 2025 zu Ausstellungsstücken wurden.
Mehr Infos: BildBotschaft

Organisation: Radiokultur und Medienkompetenz e.V. / ByteFM
Radiosendung für und mit Jugendliche(n) zu aktuellen Themen rund um Politik & Demokratie
„Teenage Kicks“ ist ein bereits bestehendes Sendeformat, in dem Jugendliche eigene Radiosendungen mit einem Schwerpunkt auf Interviews gestalten. Dabei entwickeln sie journalistische und medienkritische Kompetenzen.
Mit „Der Polittalk“ wurde im Rahmen von „Teenage Kicks“ eine neue Reihe von vier Radiosendungen entwickelt und produziert, in der Jugendliche die Möglichkeit hatten, sich zu aktuellen Themen aus Politik und Demokratie zu äußern, zu diskutieren und ihre Sicht auf gesellschaftliche Prozesse „hörbar“ zu machen. In vorbereitenden Workshops im Oktober und November 2025 identifizierten die Jugendlichen Themen, recherchierten diese und bereiteten die Inhalte auf. Die Sendungen entstehen im Dezember 2025 und Januar 2026.
Mehr Infos: Teenage Kicks

Organisation: apropolis e.V.
Projekttage in der Schule für sechs 9. Klassen am Gymnasium, Hamburg Bramfeld
Das Format „Demokratie erleben“ für Schulen hatte zum Ziel, wertebasiertes Argumentieren zu erlernen. Da Demokratie auch eine Vielfalt von Meinungen und Positionen bedeutet, ist der respektvolle Umgang damit nicht immer einfach, aber notwendig, damit alle gehört werden und sich als verantwortungsvolles Mitglied unserer Gesellschaft fühlen. Das bedeutet vor allem, zuzuhören und zu recherchieren, sich positionieren zu dürfen – aber auch zu müssen –, um Verantwortung zu übernehmen. Es geht darum Argumente zu formulieren und Kompromisse schließen zu können. Durch interaktive, spielerische und erfahrungsorientierte Methoden erarbeiteten sich die Schüler:innen die Werte für ein respektvolles Miteinander, indem in Gruppenübungen der Begriff "Respekt" geklärt wurde, Gesprächsregeln entwickelt wurden sowie Trigger-Punkte der einzelnen Schüler:innen analysiert, bewertet und entkräftet wurden. Übungen zur Entscheidungsfindung machten anschaulich, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können.
Während der Projekttage wurde jede 9. Klasse je von einem/r Trainer:in begleitet. Die Projekttage fanden innerhalb einer Woche Mitte September 2025 statt.
Mehr Infos: apropolis

Organisation: Über den Tellerrand e.V.
Workshop zur politischen Haltung im Ehrenamt und in der Vereinsarbeit, Hamburg
Der Verein „Über den Tellerrand e.V.“ fördert den persönlichen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung für ein Kennenlernen auf Augenhöhe. Über niedrigschwellige und kostenlose Begegnungsformate mit partizipatorischem Ansatz (z.B. gemeinsam Kochen) werden Vorurteile ab- und Freundschaften aufgebaut. Die Angebote in Hamburg werden von einem heterogenen Team aus circa. 45 Ehrenamtlichen organisiert – Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Fluchterfahrung.
Mitarbeitende und Ehrenamtliche werden im Rahmen der Projektarbeit zunehmend mit politischen Fragen und Ansichten konfrontiert. Innerhalb des ehrenamtlichen Teams bestand Bedarf, einen Workshop zum Thema politische Positionierung des Vereins und Umgang mit politischen Themen in der Projektarbeit durchzuführen. Dieser Workshop wurde im Oktober 2025 für circa 25 Teilnehmende mit der Förderung durch den MOF4S Engagement Fonds umgesetzt.
Mehr Infos: Über den Tellerrand

Organisationen: Hamburger Netzwerk Grundeinkommen und Mehr Demokratie e.V. Landesverband Hamburg
Partizipatives Dialogformat zu einem aktuellen Thema (Volksentscheid am 12.10.2025)
In Hamburg fand am 12.10.2025 der Volksentscheid „Bedingungsloses Grundeinkommen“ statt. Um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit diesem Thema auseinandersetzen, wurde eine Veranstaltung mit einem partizipativen Dialogformat im September 2025 umgesetzt. Im ersten Teil wurde das bewährte „Sprechen & Zuhören“-Format von Mehr Demokratie e.V. durchgeführt. Im zweiten Teil folgte eine interaktive Fishbowl-Diskussion im Townhall-Format mit zwei Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen, die Impulse gaben und die Diskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ innerhalb des Publikums anregten.
Mehr Infos: Hamburg testet das Grundeinkommen

Organisation: AWO Landesverband Hamburg e.V.
Generationsübergreifender Nachbarschaftstreff in Hummelsbüttel und Poppenbüttel
In Hummelsbüttel und Poppenbüttel wohnen Menschen unterschiedlicher Herkunft aus verschiedenen Milieus und Begegnungen laufen nicht immer ohne Vorurteile ab. Engagierte Nachbar:innen fördern einen gewaltfreien nachbarschaftlichen Austausch zu den Themen Demokratie und Frauenrechten mit einer Einladung zu Kaffee und Kuchen. Ziel war es, im Sommer 2025 möglichst einmal die Woche für 2-4 Stunden (bis zu 30 mal) mit einer mobilen Sitzgruppe an öffentlichen Plätzen im Stadtteil und im Park zum demokratischen Austausch „Klönschnack“ einzuladen. Bei schlechtem Wetter fand das regelmäßige Gesprächsangebot in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten (z.B. Stadtteilbüro, Haus der Jugend) statt.
Mehr Infos: AWO Hamburg

Organisation: Wir für Niendorf e.V.
Angebote im Stadtteilzentrum Niendorf für Jugendliche, Geflüchtete, Bewohner:innen und Ehrenamtliche
Das Projekt „Toleranz Mittenmang“ fand im Stadtteiltreffpunkt im Hamburger Bezirk Niendorf von Juli bis Dezember 2025 statt und war ein bunter Mix aus Formaten: Durch Workshops und Diskussionen (u.a. zu Politik, Schule, Rassismus) sowie Kinoabende und ein wöchentliches Jugendangebot im Café Mittenmang, wurde der Dialog zwischen Schüler:innen, Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Stadtteilbewohner:innen in Hamburg-Niendorf gefördert, um demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Mehr Infos: Wir für Niendorf